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Buy-In

Ein Buy-in liegt vor, wenn ein Anleger gezwungen ist, Aktien zurückzukaufen, weil der Verkäufer Wertpapiere nicht rechtzeitig oder gar nicht geliefert hat.

Was ist ein Buy-In?

Ein Buy-in an den Finanzmärkten ist ein Ereignis, bei dem ein Anleger gezwungen ist, Wertpapiere zurückzukaufen, weil der Verkäufer der ursprünglichen Anteile die Wertpapiere nicht rechtzeitig oder gar nicht geliefert hat.

Ein Buy-in kann auch ein Hinweis darauf sein, dass eine natürliche oder juristische Person Aktien oder eine Beteiligung an einem Unternehmen oder einer anderen Beteiligung kauft. Psychologisch gesehen ist das Buy-In der Prozess, bei dem jemand mit einer Idee oder einem Konzept an Bord kommt, die nicht das eigene ist, aber dennoch anspricht.

DIE ZENTRALEN THESEN

  • Ein Buy-in ist ein Hinweis auf den Rückkauf von Aktien durch einen Anleger, weil der ursprüngliche Verkäufer die Aktien nicht wie versprochen geliefert hat.
  • Ein Buy-In kann auch eine Vereinbarung zum Kauf von Aktien sein, in einigen Fällen zum Kauf einer Beteiligung an einem Unternehmen, das auch andere Eigentümer hat.
  • Jenseits der Finanzmärkte ist ein Buy-in ein Akt der Zustimmung oder Annahme der Bedingungen, die jemand anbietet, beispielsweise in einem Job oder einer Organisation.
  • Bei einem erzwungenen Buy-in werden Aktien zurückgekauft, um eine offene Short-Position abzudecken, im Gegensatz zu einem traditionellen Buy-in.

Buy-Ins verstehen

Wer die versprochenen Wertpapiere nicht liefert, wird in der Regel mit einer Buy-in-Mitteilung benachrichtigt. Ein Käufer sendet eine Benachrichtigung an die Börsenbeamten. Infolgedessen benachrichtigen Beamte den Verkäufer normalerweise über ihren Lieferfehler. Die Börse (z.B. NASDAQ oder NYSE) unterstützt den Anleger dabei, die Aktien ein zweites Mal von einem anderen Verkäufer zu kaufen. Normalerweise muss der ursprüngliche Verkäufer eine Preisdifferenz zwischen dem ursprünglichen Preis der Aktie und dem zweiten Kaufpreis der Aktie durch den Käufer ausgleichen.

Die Nichtbeantwortung der Buy-in-Mitteilung führt dazu, dass ein Broker die Wertpapiere kauft und im Namen des Kunden ausliefert. Der Kunde ist dann verpflichtet, dem Makler einen vorab festgelegten Preis zurückzuzahlen.

Der Unterschied zwischen einem Buy-In und einem erzwungenen Buy-In

Der Unterschied zwischen einem traditionellen und einem erzwungenen Buy-in besteht darin, dass bei einem erzwungenen Buy-in Aktien zurückgekauft werden, um eine offene Short-Position abzudecken. Ein erzwungener Buy-in erfolgt auf einem Leerverkäuferkonto, wenn der ursprüngliche Verleiher der Aktien diese zurückruft. Dies kann auch passieren, wenn der Broker keine Aktien mehr für die Short-Position ausleihen kann. In einigen Fällen wird ein Kontoinhaber möglicherweise nicht vor einem erzwungenen Buy-in benachrichtigt. Ein erzwungener Buy-in ist das Gegenteil von erzwungenem Verkauf oder erzwungener Liquidation.

Abwicklung von Wertpapieren

Wertpapiertransaktionen werden in der Regel in T+2 Geschäftstagen nach der Transaktion (T=0) abgewickelt, was für die meisten Wertpapiere wie Aktien und Unternehmensanleihen gilt. Einige Transaktionen haben eine Abwicklung von T+1 Geschäftstag, während andere sogar am selben Tag wie das Handelsdatum abgerechnet werden können. Transaktionen am selben Tag werden als Bargeld bezeichnet

Bei den oben genannten Transaktionen werden die Geschäfte gemäß ihren jeweiligen Abwicklungsterminen abgewickelt. Sollten die Wertpapiere jedoch nicht geliefert werden, erfolgt ein Buy-in.