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Coca-Cola vs. Pepsis Geschäftsmodelle Was ist der Unterschied

Erfahren Sie mehr über das Coca-Cola-Unternehmen und das PepsiCo-Unternehmen. Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die beide Unternehmen erfolgreich machen.

Coca-Cola vs. Pepsis Geschäftsmodelle: Ein Überblick

Coca-Cola Co. (KO) und PepsiCo, Inc. (PEP) sind in Bezug auf Industrie, ideale Verbraucher und Flaggschiff-Produkte sehr ähnliche Unternehmen. Sowohl Coca-Cola als auch PepsiCo sind weltweit führend in der Getränkeindustrie und bieten den Verbrauchern Hunderte von Getränkemarken. Darüber hinaus bieten beide Unternehmen Zusatzprodukte wie Konsumgüter an.

Oberflächlich betrachtet haben Coca-Cola und PepsiCo ähnliche Geschäftsmodelle. Wenn potenzielle Investoren jedoch tiefer graben, finden sie wesentliche Unterschiede und wichtige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Geschäftsmodellen, die die Unternehmen zu dem machen, was sie im Jahr 2020 sind. Im Folgenden finden Sie einige Vergleiche zwischen dem Geschäftsmodell von Coca-Cola und PepsiCo, das die beiden Unternehmen ausmacht starke Konkurrenten und einzigartige Geschäfte.

DIE ZENTRALEN THESEN

  • PepsiCo, Inc. besitzt rund 23 einzelne Marken, darunter beliebte Lebensmittelmarken wie Quaker Oats sowie viele Getränkemarken.
  • Mehr als die Hälfte des weltweiten Umsatzes von PepsiCos stammt aus Snack- und Lebensmittelprodukten.
  • Die Coca-Cola Co. hingegen besitzt hauptsächlich Getränkemarken unterschiedlicher Art, darunter Honest Tea und ultrafiltrierte Fairlife-Milch.

PepsiCo

PepsiCo ist ein Unternehmen, das für ein stark diversifiziertes Produktportfolio bekannt ist, sowohl in der Getränkeindustrie als auch in anderen Branchen wie der Konsumgüterindustrie. Im Gegensatz dazu konzentriert sich Coca-Cola nur auf ein diversifiziertes Produktportfolio innerhalb der Getränkeindustrie und hat wenige Produkte außerhalb dieser Branche. Dies bedeutet, dass die Produkte von PepsiCo in der Snack-Food-Kategorie mehr als 50 % des Geschäftsumsatzes ausmachen, während ein Großteil des Umsatzes von Coca-Cola direkt aus den über 100 Getränkeprodukten stammt, die es besitzt.

Mit dem diversifizierten Geschäftsmodell von PepsiCo konnte das Unternehmen komplementäre Produkte sowohl in der Lebensmittel- als auch in der Getränkeindustrie erwerben oder herstellen.

Coca Cola

Auch wenn Coca-Cola mit einem fokussierteren Geschäftsmodell einen Vorteil haben mag, hat PepsiCo ein Szenario geschaffen, in dem ein Produkt, das das Unternehmen besitzt, einen Verbraucher dazu veranlassen kann, ein zweites Produkt zu kaufen, das auch das Unternehmen besitzt. Im Gegensatz dazu hat Coca-Cola versucht, fast ausschließlich die Getränkeindustrie zu dominieren und scheut die Cross-Promotion mehrerer Produkte in mehreren Branchen.

Laut der Fachzeitschrift Beverage Industry hatte Coca-Cola zwischen 2012 und 2017 einen höheren Marktanteil als Pepsi. Der Marktanteil von Pepsi ist im gleichen Zeitraum gesunken.

Darüber hinaus konzentriert sich Coca-Cola stärker auf die Getränkeindustrie, was es ihm ermöglicht, wichtige Investitionen zu tätigen und wichtige Botschaften mit den Verbrauchern zu kommunizieren.

Besondere Überlegungen

Sowohl Coca-Cola als auch PepsiCo sind so groß, dass sie mit dem Problem der Marktsättigung konfrontiert sind. Es gibt nicht viele neue oder aufstrebende Märkte, die für beide Unternehmen unerschlossen bleiben. Beide Unternehmen sind jedoch in die Kategorie der Energy-Drinks vorgestoßen, da die Amerikaner begonnen haben, sich mehr Sorgen über Zucker und Chemikalien in ihren Lebensmitteln zu machen und

Interessant ist, dass das Energy-Drink-Segment der Getränkeindustrie wächst. Im Einklang mit dem Thema Diversifizierung und Produktergänzungen kaufte Coca-Cola 2014 eine große Beteiligung an Monster Energy und PepsiCo beschloss, einen eigenen Energy-Drink zu gründen: Mountain Dew Kickstart.

Die Quintessenz

Da beide Unternehmen vor einer Marktsättigung stehen, haben Coca-Cola und PepsiCo starke Verpflichtungen zu effizienteren Abläufen eingegangen. Da jeder große Markt vollständig von der Getränkeindustrie erschlossen ist, erfordern die verbleibenden kleineren Märkte effiziente Abläufe, um Gewinne zu erzielen und eine lukrative Investition zu tätigen, da das in Ländern wie den USA spürbare Absatzvolumen nicht vorhanden ist. Diese effizienteren Abläufe helfen beiden Unternehmen, den Preis pro Aktie zu erhöhen, da dies zu einem höheren Gewinn pro Aktie oder EPS führen sollte, selbst wenn der Umsatz unverändert bleibt.